KI-mo Übungsabende in Wien
Such dir einen Termin aus und komm so, wie du bist. Du brauchst keine Vorerfahrung und musst nichts Bestimmtes fühlen oder können.
In vielen Übungen erforschen wir, wie du in Bewegung und Begegnung den Kontakt zu dir behalten oder wiederfinden kannst — während die Situation und der andere Mensch weiterhin da sind.
Gemeinsam üben. Neugierig wahrnehmen.
So läuft ein typischer Übungsabend
Ankommen
Wir orientieren uns im Raum und kommen mit einfachen Bewegungen im Körper an.
Öffnen und wahrnehmen
Qi-Gong-Elemente, Stehen, Bewegung oder Stille schaffen einen gemeinsamen Ausgangspunkt.
Experimentieren
Wir verändern einzelne Faktoren oder arbeiten mit einer kleinen, vorher vereinbarten Herausforderung. Dann beobachten wir, was sich in Kraft, Bewegung, Gefühl oder Aufmerksamkeit zeigt.
Begegnen
In freiwilligen Partnerübungen erforschen wir Kontakt, Führung, Vertrauen und Grenzen — manchmal auch mit leichtem Widerstand oder einer milden emotionalen Qualität.
Nachspüren
Zeit für Integration und Austausch. Im Sprechen klärt sich oft, was vorher nur Gefühl war — teilen musst du dafür nichts.
Häufige Fragen
Brauche ich Vorerfahrung?
Nein. Die Übungen werden angeleitet und können angepasst werden. Neugier reicht.
Muss ich beweglich oder sportlich sein?
Nein. Es geht nicht um perfekte Formen oder Leistung. Es gibt kein Niveau, das du erreichen musst.
Kann ich alleine kommen?
Ja. Du musst niemanden mitbringen und niemanden kennen. Bei Partnerübungen entscheidest du selbst, ob und mit wem du übst.
Wie viele Menschen sind dabei?
Meist zwischen 2 und 8. In so einer kleinen Gruppe bleibt Raum für Fragen, für dein Tempo und für Anpassungen.
Was soll ich mitbringen?
Bequeme Kleidung — und je nach Termin ein Meditationskissen, eine Matte oder etwas zu trinken. Die genaue Liste steht beim jeweiligen Termin.
Muss ich bei allem mitmachen?
Nein. Zuschauen ist eine vollwertige Form der Teilnahme. Du kannst jederzeit eine kleinere Variante wählen, Abstand nehmen, pausieren oder aufhören — ein Nein braucht keine Begründung.
Muss ich andere Menschen berühren?
Nein. Partnerarbeit ist wichtig, aber jede konkrete Berührung ist freiwillig und braucht Zustimmung.
Vorher klären wir, was in Ordnung ist. Wenn sich Art, Körperbereich oder Intensität ändern, fragen wir neu. Eine ausgesprochene Grenze genügt — sie muss weder körperlich eindeutig noch erklärt sein.
Wo genau findet das statt?
Das steht beim jeweiligen Termin. Beim Innenraum in 1020 Wien ist die nächste Station die U3 Kardinal-Nagl-Platz; die genaue Anschrift steht nicht öffentlich auf der Seite, du bekommst sie mit der Anmeldebestätigung.
Arbeiten wir auch mit Druck, Widerstand oder Emotionen?
Manche Übungen enthalten eine kleine, vorher vereinbarte Herausforderung — zum Beispiel leichten körperlichen Widerstand oder eine milde Stimmung im Kontakt.
Es gibt keine persönlichen Angriffe, überraschenden Konfrontationen oder verpflichtenden Berührungen. Du kannst die Intensität jederzeit verändern, pausieren oder die Übung beenden.
Was kostet ein Abend?
Offene Spende zwischen 5 und 25 € — oder so, wie es für dich stimmig ist. Den genauen Rahmen findest du beim jeweiligen Termin.
Was, wenn während einer Übung etwas Starkes hochkommt?
Dann hören wir auf. Wir orientieren uns zuerst wieder im Raum — Blick, Boden, Atem, Abstand — und du wählst, was dir gerade hilft: sitzen, stehen, Wasser, Stille oder kurz hinausgehen.
Es geht dann nicht darum, das Gefühl weiter zu vertiefen oder eine Ursache zu suchen, sondern darum, dass du wieder gut da bist. Wenn etwas mehr braucht als diesen Rahmen, sage ich dir das ehrlich. KI-mo ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Muss ich an Qi glauben?
Nein. Du kannst einfach beobachten, was du tatsächlich wahrnimmst. Die Erfahrung ist wirklich, die Erklärung darf offenbleiben.
Muss ich über Persönliches sprechen?
Nein. Du entscheidest selbst, ob und was du teilen möchtest.
Sprechen ist dabei nicht nur ein Bericht hinterher. Wenn wir etwas in Worte fassen, zeigt sich oft noch einmal anders, was vorher nur gespürt war — Ausdruck ist selbst ein Teil der Übung. Wer das nutzen möchte, findet Raum dafür. Wer lieber still bleibt, ist genauso willkommen.
Was passiert mit dem, was ich erzähle?
Wir vereinbaren, persönliche Erfahrungen anderer vertraulich zu behandeln. Persönliche Geschichten gebe ich außerhalb nicht mit Namen oder erkennbaren Einzelheiten weiter, und ich verwende sie auch nicht als Werbung. Deine Erfahrung gehört dir — niemand deutet sie für dich.
Was, wenn ich mich mehr einlassen möchte?
Dann sag es — vorher oder im Lauf des Abends. Es gibt kleinere und größere Varianten, und manche Übungen gehen weiter, wenn du das möchtest.
Du entscheidest, wie weit du dich einlässt — zeigen musst du davon nichts. Das kann laut sein oder sehr still, gesprochen, geschrieben oder nur für dich. Wie intensiv sich etwas anfühlt, sagt nichts darüber aus, wie gut du übst. Du kannst jederzeit eine kleinere Variante wählen, pausieren oder aufhören.
Ich habe Fragen zu Zugänglichkeit oder körperlichen Einschränkungen.
Schreib mir vorab. Dann kläre ich ehrlich mit dir, was der konkrete Raum ermöglicht und welche Anpassungen sinnvoll sind.