KI-mo by Paul Ennemoser

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Es gibt mindestens 47 essentielle und lebensnotwendige Substanzen. Diese Stoffe kann der menschliche Organismus nicht selb​st herstellen. Sie müssen durch ausgewogene und vollwertige Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel (NEM) zugeführt und ​ergänzt werden.


Ein anhaltender Mangel an nur einem dieser Nährstoffe kann zu den verschiedensten Krankheiten und Problemen führen. Sobald der Körper die notwendigen Nährstoffe zur Verfügung hat, kann er seine Selbstheilungskräfte wieder verstärkt aktivieren.


Die folgende Liste der Wirkungen soll beispielhaft sein und ist nicht vollständig. Neben den einzelnen Werten ist auch das Verhältnis der Werte zueinander wichtig. Bei Fragen wende ​dich an deinen Arzt, Heilpraktiker oder Orthomolekular Mediziner.


Vergiss nicht: Reduziere ​dich nicht auf bestimmte Zahlen, Messwerte oder Normen.


Vitamine

Vitamin

Wirkung

Vitamin A

Augen, Schleimhäute, Haut...

Vitamin B1

Nervensystem, Kohlehydrat-Stoffwechsel​...

Vitamin B2

Haut, Schleimhäute, Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel​...

Vitamin B3

Herz, Nervensystem, Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel...

Vitamin B5

Haut, Schleimhäute, Abwehr, Haarwachstum...

Vitamin B6

Nervensystem, Eiweißstoffwechsel...

Vitamin B7

Fett und Kohlenhydratstoffwechsel, Haut, Haare, Fingernägel...

Vitamin B9

Blutbildung, Wachstum, Gefäße...

Vitamin​ B12

Blutbildung, Stoffwechsel, Zellteilung, Eiweißstoffwechsel...

Vitamin C

Abwehrkräfte, Bindegewebe, Knochen...

Vitamin D3

ist ein ein Steroidhormon, das Knochen-, Calcium- und Phosphatstoffwechsel beeinflusst, auch Energie​ und Musk​ulatur. Hat viele positive Wirkungen auf das Immunsystem. ​​Viele Erkrankungen sind mit Vitamin-D-Mangel assoziiert.

Vitamin E

Haut, Zellschutz vor Umweltgiften, UV Strahlung...

Vitamin K2

Blutgerinnung, zur Herstellung bestimmter Eiweißstoffe, Kalzium Stoffwechsel...

Mineralstoffe

Mineralstoff

Wirkung

Kalium

Übertragung elektrischer Impulse an Nerven und Muskelzellen...

Kalzium

Knochenbau, Zähne, Nerven, Muskeln und Blut...

Magnesium

Energiestoffwechsel, ​entzündungshemmend, ​​Krampf-lösend, Stress-lösend, Kalzium- und Kaliumstoffwechsel...

Natrium

Elektrisches Zellpotential für Nervenleitung, Herzrhythmus...

Phosphor

Aufbau der Zellwände und für die Erbsubstanz mitverantwortlich...

Spurenelemente

Spurenelement

Wirkung

Chlorid

Magensäure, osmotischer Druck...

Chrom

Zuckerstoffwechsel, Regulierung der Blutfette, Oxidationsmittel...

Magnesium

Energiestoffwechsel, ​entzündungshemmend, Krampf-lösend, Stress-lösend, Kalzium- und Kaliumstoffwechsel...

Eisen

Transport von Sauerstoff, Energiegewinnung...

Fluorid

Nur Kleinst-Mengen​ - für Stoffwechsel

Jod

Schilddrüsenhormone, Stoffwechsel... auch wichtig für Brustdrüsen, ​Eierstöcke, ​Prostata, ​Nebennieren und ​Gehirn... Viele Erkrankungen sind mit ​Jod-Mangel assoziiert.

Kobalt

Bestandteil von Vitamin B9 und B12

Kupfer

Abwehrsystem, Wundheilung, Aufbau Knochen, Haut, Haare...

Lithium

Gehirnstoffwechsel, Stimmungslage...

Mangan

Bildung von Dopamin, Energiestoffwechsel in den Mitochondrien, Aktivierung von Enzymen, Neubildung von Glukose, Hauptpigmente...

Molybdän

Eisenstoffwechsel, Harnstoffwechsel, Enzymstoffwechsel...

Nickel

Kleinst-Mengen im Körper, Baustein für Eiweiße, RNA und DNA, Eisenaufnahme, Hormonstoffwechsel  (Prolaktin, Adrenalin, Noradrenalin und Aldosteron)...

Rubidium

Schwangerschaft, zentrales Nervensystem...

Schwefel

Aufbau von Nägeln, Haaren und Haut, Entgiftung, gegen Schmerzen...

Selen

Zellschutz vor freien Radikalen und Schwermetallen, Schilddrüse...

Silizium

Knorpel, Haut, Bindegewebe, Knochen, Haare...

Vanadium

Mineralisation der Knochen, reguliert Zuckerstoffwechsel...

Zink

Immunsystem, Entgiftung, Haut, Eiweißstoffwechsel, Enzyme, Wachstums-, Schilddrüsen- und Sexualhormone...

Essentielle Aminosäuren

Aminosäure

Wirkung

Isoleucin

  • Isoleucin gilt zusammen mit Leucin und Valin als Stress-Aminosäure und wichtige Energiequelle
  • Werden von den Muskelzellen direkt verstoffwechselt
  • Fördert die Protein-Synthese und behindert den Abbau von Proteinen

Leucin

  • Leucin gilt zusammen mit Isoleucin und Valin als Stress-Aminosäure und wichtige Energiequelle
  • Werden von den Muskelzellen direkt verstoffwechselt
  • Regt die Bauchspeicheldrüse zur Freisetzung von Insulin an
  • Fördert die Protein-Synthese und behindert den Abbau von Proteinen

Lysin

  • Generell wichtig, u.a. beim Wachstum und für das Immunsystem
  • Aufbau von Kollagen zusammen mit den Aminosäuren Glycin und Prolin
  • Trägt zum Schutz der Arterienwand bei
  • Hilft dem Immunsystem gegen Viren​wie Herpes, Epstein-Barr-Virus...
  • Hinweise auf eine blutzuckersenkende Wirkung bei Diabetes
  • Achtung: Hinweise auf eine Verminderung der Blutgerinnung durch die Einnahme von Lysin.
    Bei Schwangerschaft oder vor einer Operation sollte die Einahme von Lysin abgeklärt werden bzw. darauf verzichtet werden.

Methionin

  • Beteiligt bei der Bildung wichtiger Proteine, Aminosäuren und Hormone wie beispielsweise: Glutathion, L-Carnitin, Taurin, Histidin, Kreatin, Adrenalin, Cholin und Melatonin.
  • Ist an vielen Stoffwechselvorgängen des Gehirns beteiligt und kann durch Wiederherstellung des chemischen Gleichgewichtes, Symptome wie Zittern, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen reduzieren.
  • Versorgt den Körper mit Schwefel, welcher zur Bindung und Ausscheidung toxischer Schwermetallverbindungen benötigt wird.
  • Schiebt den pH-Wert des Urins in den sauren Bereich, was dadurch vor Harnwegsinfekten und Nierensteinen vorbeugen kann. 

Phenylalanin

  • Phenylalanin, und davon abhängig, Tyrosin, tragen zur Synthese wichtiger körpereigener Proteine bei:
    Insulin, Melanin, Schilddrüsenhormon Thyroxin, Hauptpigment Melanin, Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Tyramin.
  • Kann die Gedächtnisleistung stärken, den Appetit zügeln und die Energie steigern
  • Beseitigung von Schadstoffen durch Nieren und Blase
  • D-Phenylalanin bzw. DL-Phenylalanin hat antidepressive Fähigkeiten und kann bei chronischen Schmerzen eingesetzt werden.
  • Es wird angenommen, dass D-Phenylalanin Enzyme blockieren kann, die körpereigene "Schmerzstiller" abbaut.

Threonin

  • Für das Wachstum, den Harnsäure-Stoffwechsel, Protein-Stoffwechsels, das Immunsystem, die Gesundheit der Thymusdrüse und zur Bildung von Enzymen und Hormonen.
  • Kann bei einem Mangel bei Ermüdung, geringer Energie, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust helfen.
  • Kann dazu beitragen, Spasmen aufgrund von Störungen im Nervensystem zu vermindern.

Tryptophan

  • Baustein der Proteinsynthese und für den Leberstoffwechsel wichtig.
  • Biosynthese des Coenzyms Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD)
  • Kann in Niacin (Vitamin B3) umgewandelt werden
  • Wird zur Bildung von Tryptamin (biogenes Amin) benötigt, welches den Blutdruck erhöht
  • Trägt zur Bildung von Serotonin bei. (Wirkung: Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmungen und Schmerzempfinden)

Valin

  • Valin gilt zusammen mit Leucin und Isoleucin als Stress-Aminosäure und wichtige Energiequelle.
  • Werden von den Muskelzellen direkt verstoffwechselt
  • Wirkt glykogen. Vorstufe von Pantothensäure und Penicillin und ist wichtig für die Nerven- und Muskelfunktionen.
  • Fördert die Protein-Synthese und behindert den Abbau von Proteinen.

Semi-essentielle Aminosäuren

Aminosäure

Wirkung

Arginin

  • Durchblutungsfördernd, Stoffwechsel- und Kreislauffördernd
  • Unterstützt bei der Entgiftung und dem Abbau von Stoffwechselendprodukten (z. B. Ammoniak)
  • Bei Erektiler Dysfunktion, Arteriosklerose (Gefäßverkalkungen)
  • Zur Förderung der Spermienentwicklung, des Muskelaufbau und des Immunsystems
  • Zur Verbesserung der Insulinresistenz bei Diabetes, Verbesserung der Kapillarduchblutung (z.B. bei Tinnitus oder Haarausfall)
  • Achtung: Bei Viren (etwa Herpes) sollte Arginin nur in Kombination mit Lysin eingenommen werden!

Asparagin

  • Transportiert Stickstoff im Körper, der für viele biochemische Reaktionen benötigt wird.
  • Trägt zur Bildung von Glykoproteinen (Zucker-Eiweiß-Moleküle) bei, welche für das Immunsystem (Immunrezeptoren) wichtig sind und dazu beitragen, die Zellidentität zu erkennen.

Cystein

  • Ist eine schwefelhaltige Aminosäure mit antioxidativer Wirkung und kommt vorwiegend in tierischen Proteinen vor.
  • Trägt zur Synthese und Regeration der Zellmembranen (Zellwände) bei.
  • Zusammen mit Pantothensäure (B-Vitamin) trägt es dazu bei, dass wichtige Fettsäuren für die Zellwände und für Myelin (Teil der Nervenmarkscheide) gebildet werden.
  • Teil der strukturellen Proteine des Bindegewebes und festigt diese Gewebe.
  • Wird aus Serin und Methionin gebildet oder aus Cystin umgewandelt.
  • Kann zur Aminosäure Taurin umgewandelt werden, das für die Nerven, die Verdauung und das Herz-Kreislauf-System wichtig ist.

Glutamin

  • Glutamin ist für die Gewinnung von Energie in den Zellen sehr wichtig.
  • Kann als einzige Aminosäure die Barriere zwischen Blut und Hirn sehr schnell passieren.
  • Glutamin ist die Vorläufersubstanz des Neurotransmitter GABS (Gamma-Aminobuttersäure) im Gehirn, der auf die Nervenbahnen beruhigend und besänftigend wirkt. 
  • Trägt zur Synthese von Genbausteinen bei und wird somit zur Zellteilung benötigt.
  • Kann das Immunsystem stärken und den Darm regenerien.
  • Kann in der Leber zu Glukose umgewandelt werden, dies kann den Spiegel des Blutzuckers im Körper stabilisieren.
  • Ausgangsstoff für die Bildung von Glutathion, ein lebenswichtiges Antioxidans im Gewebe.
  • Kann ineinander mit Glutaminsäure gewandelt werden.

Phenylalanin

  • Phenylalanin, und davon abhängig Tyrosin, tragen zur Synthese wichtiger körpereigener Proteine bei:
    Insulin, Melanin, Schilddrüsenhormon Thyroxin, Hauptpigment Melanin, Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Tyramin.
  • Kann die Gedächtnisleistung stärken, den Appetit zügeln und die Energie steigern.
  • Beseitigung von Schadstoffen durch Nieren und Blase
  • D-Phenylalanin bzw. DL-Phenylalanin hat antidepressive Fähigkeiten und kann bei chronischen Schmerzen eingesetzt werden.
  • Es wird angenommen, dass D-Phenylalanin Enzyme blockieren kann, die körpereigene "Schmerzstiller" abbaut.

Threonin

  • Für das Wachstum, den Harnsäure-Stoffwechsel, Protein-Stoffwechsels, das Immunsystem, die Gesundheit der Thymusdrüse und zur Bildung von Enzymen und Hormonen.
  • Kann bei einem Mangel bei Ermüdung, geringer Energie, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust helfen.
  • Kann dazu beitragen, Spasmen aufgrund von Störungen im Nervensystem zu vermindern.

Tryptophan

  • Baustein der Proteinsynthese und für den Leberstoffwechsel wichtig.
  • Biosynthese des Coenzyms Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD)
  • Kann in Niacin (Vitamin B3) umgewandelt werden
  • Wird zur Bildung von Tryptamin (biogenes Amin) benötigt, welches den Blutdruck erhöht
  • Trägt zur Bildung von Serotonin bei. (Wirkung: Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmungen und Schmerzempfinden)

Valin

  • Valin gilt zusammen mit Leucin und Isoleucin als Stress-Aminosäure und wichtige Energiequelle.
  • Werden von den Muskelzellen direkt verstoffwechselt
  • Wirkt glykogen. Vorstufe von Pantothensäure und Penicillin und ist wichtig für die Nerven- und Muskelfunktionen.
  • Fördert die Protein-Synthese und behindert den Abbau von Proteinen

Nicht essentielle Aminosäuren

Aminosäure

Wirkung

Alanin

  • Alanin spielt eine wichtige Rolle in den Stoffwechselprozessen zwischen der Muskulatur und der Leber.
  • Sorgt, besonders bei sportlicher Aktivität, für spürbare mehr Energie. In höheren Mengen kann jedoch eine Kribbeln auf der Haut wahrgenommen werden.
  • Kann möglicherweise die Funktion der Prostata unterstützen.
  • Asparaginsäure

  • Baustein im Harnstoffzyklus. Verbindet den Citrat- und den Harnstoffzyklus.
  • Trägt zur Entgiftung von Ammoniak bei
  • Wird für die Bildung des DNS-Moleküls benötigt
  • Baustein für die Nukleinsäure Pyrimidin und ein Neurotransmitter im Gehirn.
  • Kann vom Körper in die Aminosäure Asparagin umgewandelt werden.
  • Glutaminsäure

  • Die Umwandlung von Glutaminsäure zu Glutamin ist für die Regulation, den Abbau und die Ausscheidung von Ammoniak im Körper wichtig.
  • Glutamin, und somit auch Glutaminsäure, ist für die Gewinnung von Energie in den Zellen sehr wichtig. Siehe Eintrag zu Glutamin.
  • Serin

    • Serin ist ein Bestandteil von Phospholipiden, die in biologischen Membranen vorhanden sind.
    • Wird zum Aufbau von Cholin, Acetylcholin, Cystein und Tryptophan benötigt und ist Teil vieler Enzyme. Sie ist Teil von Neurotransmittern und bei der DNA-Synthese beteiligt.
    • Serin kann aus Threonin und Glycin, sowie aus Glukose gebildet werden.

    Enzyme & Coenzyme

    Enzym

    Wirkung

    Q10

    • Wichtig in der Zell-Atmungskette und Energiegewinnung
    • Wichtiger Antioxidant
    • Wird im Alter, Stress oder Nährstoffmangel vom Organismus weniger produziert bzw.  erhöht benötigt.
    • Verbessert die Aufnahme von Zellnährstoffen
    • Supplementierung kann bei verschiedenen Erkrankungen helfen: erhöhtem Cholesterinspiegel, Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, Diabetes mellitus, Hyperinsulinämie, Neurodegenerativen Erkrankungen, Alzheimer, Demenz, Parkinson, Lungenerkrankungen, Rheuma, Übergewicht, erhöhtem Blutdruck, CFS, Stress, Krebs, Inkontinenz, Hypoxie, Fertilität, Sport, Pankreatitis... 



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